Veranstaltungen


Bildungsprogramm "Wissen ist Macht"

Natürlich bieten wir weiterhin unsere Bildungsveranstaltungen für interessierte Gruppen an. Es ist noch immer eine „alte“ - und gute! - Tradition der revolutionären Arbeiterbewegung, sich durch organisierte Bildungs- und Informationsarbeit in die Lage zu versetzen, die Welt zu verstehen, um sie zu verändern.

Nach dem - zeitweiligen - Sieg der Konterrevolution in den sozialistischen Ländern, für den die Entwicklung des Revisionismus in der kommunistischen Weltbewegung eine entscheidende Voraussetzung war, ist eine marxistisch-leninistische Bildungs- und Informationsarbeit integraler Bestandteil aller Bestrebungen des Wiederaufbaus der kommunistischen Bewegung und im imperialistischen Deutschland der Schaffung einer starken, einheitlichen Kommunistischen Partei. Marxistisch-leninistische Bildungs- und Informationsarbeit ist damit zugleich eine Waffe gegen den Revisionismus in all seinen Spielarten.

Ohne Zurückdrängung und Zerschlagung des Revisionismus wird es unmöglich sein, die kommunistische Bewegung wieder aufzubauen.

Daher haben wir uns entschlossen, unseren Leserinnen und Lesern ein Veranstaltungsangebot zu machen, das, so meinen wir, recht flexibel lokal und regional organisiert und umgesetzt werden kann. Zentrale Kosten entstehen dabei nicht.

Für die Umsetzung sind die Genossinnen und Genossen selbst verantwortlich und anfallende Fahrtkosten der/des Referenten können vor allem dann, wenn sich mehrere Gruppen in einer Region zusammentun, sehr gering gehalten werden. Nachfragen lohnt sich auf jeden Fall! Deshalb wendet Euch bitte bei Interesse an uns, die Redaktion „Offensiv“, Frank Flegel, Egerweg 8, 30559 Hannover, Tel&Fax: 0511-5294782, Mail: redaktion@offen-siv.com.

 Unser Veranstaltungsangebot:

1.Imperialismus und „Neue Weltordnung“

a) Brennpunkte imperialistischer Aggression und antiimperialistischer Widerstand

b) Strategien und Entwicklungstendenzen des Imperialismus

2. Gegen Revisionismus und Konterrevolution - für die Verteidigung des Marxismus-Leninismus

Redaktion Offensiv
Hannover

Veranstaltungsangebot zu Irak und Lateinamerika

Wir, das Redaktionskollektiv der Zeitschrift  offen-siv, bieten Veranstaltungen zur Lage und zum Widerstand im Irak an, außerdem zur Lage und zu den Kämpfen in Venezuela und in Kolumbien an.

Die Referenten sind Kenner der Materie:

Michael Opperskalski (Irak) ist Fachmann für den nahen und mittleren Osten, er ist Journalist, Herausgeber des Magazins "Geheim", Autor und Mitherausgeber  von "Offensiv".

Ingo Niebel (Venezuela) ist Redakteur von "Geheim" und bereiste auf Einladung  der Regierung vor kurzem Venezuela.

Ingo Höhmann (Kolumbien und Venezuela) ist Aktivist der Cuba-Solidaritätsbewegung, war in Kolumbien und hält sich zur Zeit gerade in Venezuela auf. Er ist Mitherausgeber von "Offensiv".

Die Veranstaltungen können bei uns einzeln oder auch kombiniert angefragt  werden. Kosten entstehen für die örtlichen Veranstalter nicht, außer dass ein Versammlungsraum und - wenn möglich - ein Quartier bei Genossen/innen für den/die Referenten gestellt werden müsste.

Bitte melden bei Eure Veranstaltungs- und Themenwünsche an bei:

Redaktion Offensiv
Frank Flegel
Egerweg 8
30559 Hannover, 

Tel.u.Fax: 0511 - 52 94 782
Mail: redaktion@offen-siv.com

Berichte von unseren Irak-Veranstaltungen

Wolfgang Herrmann

Freiheit für das irakische Volk

Die antisektiererische Regionalgruppe Uckermark des „Rotfuchs" hatte die Idee, Michael Opperskalski für drei Tage einzuladen. Gemeinsam mit der PDS und der DKP der Uckermark organisierte sie Veranstaltungen in Schwedt, Templin und Prenzlau zum Thema „Irak – Besatzung und Widerstand". Die Vortragsreihe war ein Volltreffer. Wir, die organisierten Linken der Uckermark, sind uns einig, auf dieser Linie der Gemeinsamkeit fortzufahren. Wir wollen miteinander und nicht gegeneinander arbeiten.

Ein bißchen Geschichte. Die Uckermark ist mit 3058 Quadratkilometer flächenmäßig der größte Landkreis der Bundesrepublik und der am dünnsten besiedelte. Als sie 1945 von der Roten Armee befreit wurde, war sie eine verarmte Region. In den Jahren des sozialistischen Aufbaus entstand dort eine stabile Agrar-Industrie-Wirtschaft. Nachdem die vom deutschen Imperialismus organisierte Konterrevolution der Uckermark Freiheit und Demokratie gebracht hatte, wurde der Landstrich das Armenhaus der Bundesrepublik. Permanent 30 Prozent Arbeitslose und eine niedrige Kaufkraft herrschen hier. Fast 35.000 zumeist junge Leute haben die Uckermark verlassen, um ihr Glück in der freien Welt zu suchen. Die regierenden Demokraten haben die Randregion aufgeben. Machten sie vor Jahren der Bevölkerung noch Glauben, daß die blühenden Gärten in Sicht seien, sprechen sie heute offiziell davon, daß die Uckermark zu den Gebieten des Landes Brandenburg gehöre, die in 50 Jahren einmal versteppt sein würden.

In dieser Region also bewegte sich Michael Opperskalski und brachte „andere Töne" mit. Der Inhalt seines Vortrages wurde vom Publikum aus einem breiten Spektrum linker Kräfte mit großem Interesse aufgenommen. Die Aussprachen waren durchweg leidenschaftlich. Unterschiedliche Auffassungen traten auf, ohne kontrovers ausgetragen zu werden. Die Atmosphäre war durch die Bank lebhaft und sachlich. Man respektierte sich einfach. „Ich fühle mich allein und wehrlos gegenüber dem, was die US-Amerikaner in der Welt anrichten", sagte eine Genossin. Und dann wieder: „Wir können etwas tun. Wir haben zu Beginn des Krieges demonstriert und werden es weiter tun." Einig war man sich darin, daß man die Verbrechen der USA-Krieger thematisieren muß und kann.

Die Vortragsreise von Michael Opperskalski trug dazu bei, die organisierten linken Kräfte der Uckermark wieder ein Stück näher zusammen rücken zu lassen. Anrufe und e-mails von Teilnehmern erreichten mich. Sie wollen zu weiteren Veranstaltungen eingeladen werden. Zwei Zuhörer kamen und wollen Mitglied der DKP werden. Alles das sind Bausteine, die uns ermutigen, weiter zu machen.

Wolfgang Herrmann
Grünow


A. u. A. Vogt

Packender Vortrag über die Situation im Irak

Am 18. Januar konnten wir in Dresden den Genossen Opperskalski begrüßen, welcher im Rahmen der von „offensiv" angebotenen Veranstaltungsreihe mit einem packenden Vortrag über die Situation im Irak informierte. Mit klaren und deutlichen Worten schilderte Gen. Opperskalski die Lage im besetzten Gebiet und der arabischen Region. Er selbst hatte unmittelbar vor der Invasion eine Reise dahin unternommen und konnte so aus eigenem Erleben berichteten. Anhand von Dokumenten gab er einen Einblick in die aktuellen Strukturen des Volkswiderstandes und auch über die schändliche Quislingrolle der sogenannten „Irakischen Kommunistischen Partei" in der Marionettenregierung in Bagdad.

Die Veranstaltung fand im Rahmen der regelmäßigen Marxistischen Schulung statt und sie war gut besucht. Das Publikum lauschte mit großem Interesse und hoher Disziplin. Am Ende gab es eine ergreifende Videovorführung; einen Aufruf der irakischen Freiheitskämpfer an die US-amerikanischen Soldaten.

Im Saal waren sich alle einig, daß Solidarität mit dem um seine Selbstbestimmung kämpfenden irakischen Volk sowie weitere Aufklärung und Unterstützung hierzulande notwendig sind. Als Beitrag zu den Reisekosten des Referenten sammelten die Anwesenden fast 70 EUR. Herzlichen Dank dem Genossen Opperskalski für diesen engagierten, informativen und überzeugenden Vortrag.

André und Andrea Vogt
Dresden